Kokosöl ist für seine erfolgreiche Anwendung zur natürlichen Zeckenabwehr bekannt. Es kann aber noch viel mehr! Die Vielfalt der gesundheitlichen Auswirkungen ist erstaunlich. Hier findest du eine Übersicht, warum du deinem Hund regelmäßig von diesem Wundermittel geben solltest.

Das macht Kokosöl so gesund und wirksam

Eines der wichtigsten Bestandteile des Kokosöl ist die Laurinsäure. Ihr wurden beeindruckende Fähigkeiten nachgewiesen. So kann der natürliche Wirkstoff Herpes und andere Viren bekämpfen. Hochwertiges Kokosöl liegt in einer natürlichen Form vor, d.h. so wie es schon in der Frucht zur Verfügung stand. Es wird lediglich durch kalte Pressung gewonnen und bleibt dadurch in seiner natürlichen Zusammensetzung unverändert.

 

1. Kokosöl gegen Darmparasiten und Krankheitserreger

Die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöl sind leicht verdaulich und wirken gegen Viren, Bakterien und sogar Pilze. Der große Vorteil ist, dass es die gesunden, lebenswichtigen Darmbakterien hingegen nicht beeinträchtigt. Es kann daher regelmäßig zur Unterstützung und Stabilisierung der Darmflora gegeben werden und eine Überbesiedelung von schädlichen Parasiten vorbeugen. Ein gesunder Darm ist Voraussetzung für ein starkes Immunsystem beim Hund. Daher stärkst du damit auch seine körperlichen Abwehrkräfte und schützt ihn vor Infektionen und Allergien.

 

2. Kokosöl bei Hautproblemen & Verletzungen

Auch in der äußerliche Anwendung können die wertvollen Eigenschaften des Kokosöl genutzt werden. Neben der beeindruckenden Wirkung gegen Zecken kann es auch bei Milbenbefall und Ekzemen unterstützend eingesetzt werden. Bei oberflächlichen Hautabschürfungen, Krusten und Kratzern kann Kokosöl zur besseren Heilung und Abwehr von Bakterien & Vieren dünn aufgetragen werden.

Rissige Pfoten werden durch Kokosöl geschützt und gepflegt.

 

3. Kokosöl zur Zahnpflege

Bei der regelmäßigen Einnahme profitieren auch der Mundraum und die Zähne deines Hundes von den fantastischen Wirkungsweisen des Öls. Die Verbreitung von Bakterien wird gehemmt, eine gesunde Mundflora gefördert. Das wirkt sich positiv auf die Zahngesundheit aus und bekämpft Mundgeruch beim Hund.

 

4. Kokosöl bei Krankheiten

Sogar bei Erkrankungen und Funktionsstörungen der inneren Organe kann sich die Gabe von Kokosöl positiv auswirken. Es wirkt z.B. regulierend auf die Schilddrüse und den Insulinspiegel. Hunde mit Diabetes müssen daher nicht auf das wertvolle Lebensmittel verzichten. Eine Gewichtszunahme ist ebenfalls nicht zu erwarten.

Aufgrund der besonderen Zusammensetzung und Wirkung soll sich der Verzehr von Kokosöl sogar positiv auf die Herzgesundheit auswirken und bei Gelenkproblemen wie Arthritis und Arthrose Verbesserung erzielen.

hund alt

5. Kokosöl für alte und demente Hunde

Alte Hunde sind besonders auf die Stärkung Ihres Immunsystems und der Unterstützung körperlicher Funktionen angewiesen. Oft kommt zusätzlich der schleichende Abbau Ihrer geistigen Fähigkeiten hinzu. Aufgrund der besonderen Fettsäuren und deren Zusammensetzung soll Kokosöl sogar die Gehirnfunktion und das Nervensystem des Hundes wirkungsvoll stärken. Hunde, die unter dementiellen Symptomen leiden, vergesslich wirken oder zunehmend orientierungslos werden, können durch die Einnahme von Kokosöl profitieren. Eine Studie zu diesem Thema findest du unter diesem Link.

Dosierung und Anwendung

Als Richtlinie wird allgemein eine tägliche Menge von 1/2 TL pro 10kg Körpergewicht empfohlen. Du kannst das Kokosöl pur zum Schlecken geben oder unter das Futter mischen. Bei äußerlichen Anwendungen wird eine dünne Schicht auf die Haut aufgetragen.

 

kokosöl hund

Auf die richtige Auswahl kommt es an

Da die Verarbeitung und Qualität des Kokosöls maßgeblich für dessen Wirksamkeit ist, solltest du beim Kauf auf eine gute Qualität achten. Die wichtigsten Kriterien sind:

  • der Laurinsäuregehalt liegt bei über 50%
  • kaltgepresst/nativ
  • Bioqualität

 

  Schenke deinem Liebling eine extra Portion Gesundheit!